Arten der Meditation

Bei der Meditationstechnik der Achtsam­keit muss man sich jeden Moment bewusst sein. Und sich nur auf das konzentrieren, was gerade passiert.

Dagegen ist die fokussier­te Meditation einfacher zu prakti­zieren. Die Gedanken werden auf ein bestimmtes Objekt (Kerze, ein Wort oder Mantra wie «Om») oder auf die Atmung gerichtet. Schon eine zehnminütige, tägliche be­wusste Atemmeditation bringt Erfolg.

Eine weitere Möglichkeit ist die geführte Meditation, bei der man einem Lehrer oder einer Meditations­-CD zuhört. Sie ist sehr effizient, positive Verände­rungen zu bewirken.

Leuten, de­nen es jedoch sehr schwerfällt, still zu sitzen, wird die Geh­meditation empfohlen. Lang­sames, achtsames Gehen baut negative Emotionen ab.

Fehler

Wer auf der Suche nach Fehlern ist, der möge sich bitte einen Spiegel holen und kein Fernglas.

Kluge Entscheidung

Bei dieser brütenden Hitze mach‘ ich den Sport nicht, den ich ohnehin nicht gemacht hätte mit dem Unterschied, dass es jetzt eine kluge Entscheidung ist.

Zitat von Nathaniel Hawthorne

Das Glück ist wie ein Schmetterling: Wenn wir es jagen, vermögen wir es nicht zu fangen, aber wenn wir ganz ruhig innehalten, dann lässt es sich auf uns nieder.

Nathaniel Hawthorne

Die drei Arten von Freundschaften

Aristoteles nennt die erste Art die amicitia utilis, die nützliche Freundschaft.
Das sei ein Kreis von Leuten, mit denen man ein Bier trinke oder am Wochenende wandern gehe. Sie diene einem klaren Ziel: Im Beruf erfolgreich zu sein.

Die zweite Art nennt Aristoteles die amicitia delectabilis:
Das sind Freundschaften, bei denen man Spass haben möchte. Man geht zusammen in den Kegelclub oder in den Sportverein.
Im Unterschied zu den Berufskollegen suche man sich diese Freunde gezielt aus

Die dritte Kategorie ist die amicitia honesti, die aufrichtige Freundschaft:
Es ist die Freundschaft der vorzüglichen Menschen. Da klingt man in einer ganz tiefen Weise zusammen, die Welt wird weit und schön.
Das sind Menschen, denen vertraut man sein Intimstes an.