Was willst Du später werden?

Meine Mutter hat mir immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein.

Als ich in die Schule kam, fragten sie mich, was ich später einmal werden möchte.

Ich sagte: „Glücklich.“

Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden.

Und ich antwortete ihnen, sie hätten das Leben nicht richtig verstanden.

(Text von John Lennon)

Auswirkung der Angst

Der Tod sitzt vor der Stadtmauer und wartet. Ein Gelehrter kommt vorbei, setzt sich zu ihm und fragt: „ Was tust du hier?“

Der Tod antwortet: „Ich geh jetzt in die Stadt und hole mir 100 Menschen.“

Der Gelehrte rennt in die Stadt und ruft aufgeregt: „ Der Tod wird kommen und 100 Menschen mitnehmen!“

Daraufhin rennen alle Menschen panisch in ihre Häuser und sperren sich über viele Wochen ein, 5000 Menschen sterben.

Als der Gelehrte die Stadt verlässt, sitzt der Tod immer noch dort und der Gelehrte sagt zornig: „Du wolltest 100 Menschen holen, es waren aber 5000!“ Der Tod antwortete: „Ich hab 100 geholt, Kranke und Alte, wie jede Woche. Den Rest hat die Angst geholt, für die du zuständig bist!“

Interview mit Kojo Koranteng

Der ghanaisch-schweizerische Psychiater zum Thema der Zunahme von psychischen Erkrankungen unter Kindern und Jugendlichen:

Seine These ist: Jugendliche sind übersättigt, vor allem materiell. Früher sparte man 20 Jahre für einen Mercedes, heute fahren schon 20-Jährige einen. Junge habe keine Visionen mehr, für die sie kämpfen müssen. Der Konsum steht über allem. Man will Fun haben, aber was ist das? Spass erfüllt nur kurzfristig. Wenn man sich für nichts engagieren muss, erfährt man keine Erfüllung. Diese innere Leere kann psychische Erkrankungen auslösen.

Fünf Dinge, die Sterbende bereuen

Ich wünschte,

  • ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie es andere von mir erwarten.
  • ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  • ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
  • ich wär mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.
  • ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.

Quelle: Bronnie Ware

Text von Bertrand Russell

Jedes einzelne Menschenleben sollte einem Fluss gleichen: anfangs ein kleiner Bach, in engen Grenzen gehalten, durch seine steilen Ufer und leidenschaftlich dahinrauschend über Felsblöcke und Wasserfälle.

Allmählich verbreitert sich der Bach zum Fluss, die Ufer treten zurück, die Wasser strömen ruhiger, und schließlich mündet der Strom in das Meer ein und gibt gelassen sein eigenes Sein auf.

Der Mensch, der im hohen Alter sein Leben in dieser Weise zu sehen versteht, wird nicht unter der Furcht vor dem Tode zu leiden haben, weil alles, was ihm lieb ist, fortbestehen wird. Und wenn die Lebenskraft nachlässt und die Ermüdung zunimmt, wird ihm der Gedanke, ruhen zu können, auch nicht unwillkommen sein.

Der weise Mensch wird sterben wollen, solange er tätig ist, im Bewusstsein, dass andere fortführen werden, was zu vollenden ihm versagt war, und glücklich in dem Gedanken, getan zu haben, was in seinen Kräften stand.

Gedanken zum Tod

Es ist Erlösung sagt der Verstand.
Es ist zu früh, sagt das Herz.

Du fehlst, sagt die Liebe.
Es ist Gottes Wille, sagt der Glaube.

Doch wer sagt, so ist das Leben, der weiss nicht, wie weh so was tut.

Zuhören wie eine Katze

Wenn jemand mit mir spricht,
zeige ich ihm durch meine Körpersprache,
dass ich mir Zeit für ihn nehme.

Ich bleibe stehen,
um ihm Raum und Zeit zu geben.

Ich bewege mich wenig.

Ich konzentriere meine gesamte Aufmerksamkeit auf meinen Gesprächspartner.

Ich spreche nicht.

Ich gebe keine Ratschläge und teile ihm auch nicht meine Meinung mit.

Mein Zuhören verpflichtet sich dem Schweigen,
das ich meinem Gegenüber schenke.

Ich schaue denjenigen an,
der zu mir spricht.

Ich tauche in seine Augen ein und bleibe neutral.

BWL

Kostenträgerstückkosten

Welche Sprache kann vier Substantive aneinanderreihen und mit dem selben Wort enden mit dem es begonnen hat?