Der Tod ist nichts von Charles Peguy

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.

Gebt mir den Namen,
den ihr mir immer gegeben habt,
sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt,
gebraucht nie eine andere Redeweise
seid nicht feierlich oder traurig
lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben
betet, lacht, denkt an mich
betet für mich, damit mein Name im Haus ausgesprochen wird
so wie es immer war
ohne irgendeine besondere Bedeutung
ohne die Spur eines Schattens
das Leben bedeutet da, was es immer war
der Faden ist nicht durchschnitten
warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weg. Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.