Man muss Arbeit nicht immer gut finden

Nicht jeder von uns ist Prima Ballerina, ein Bild erühmter Herzchirurg oder geht als Superstar über den roten Teppich. Im Gegenteil.

Die Masse der Bevölkerung geht schlicht und einfach ihrer Arbeit nach. Sie steuern den Linienbus, sie machen die Konzernbuchhaltung, sie organisieren Banketts in Hotels, gehen als Anwälte in die Bütt oder stehen als Lehrer vor einer Schulklasse.

Möglicherweise kriegst du keine leuchtenden Augen, wenn du beim Date von deinem Job erzählst. Dein Date womöglich auch nicht. Na und? Wen kümmert es, ob du deinen Job nun einfach gut oder womöglich herausragend findest? 

Wichtig ist doch, dass du ihn gut machst.
Doch genau darin liegt die Crux: Dir wird suggeriert, dass das nicht reicht. Wenn du nicht schreist vor Glück, dann stimmt etwas nicht mit dir. Dann gibst du dich mit zu wenig zufrieden. Dienst nach Vorschrift nennen wir das. Schillernd ist was anderes. Und so fangen all die Menschen, die täglich ihrer Arbeit nachgehen, die diese gern und gut machen, an zu grübeln: Muss ihr Job nun der große Lebensinhalt sein? Sind sie erst richtig gut und glücklich, wenn sie bei ihrer Arbeit Leidenschaft verspüren?

Wenn Arbeitgeber und Beschäftigte sich eingestehen, dass Arbeit Lebensinhalt sein kann – aber nicht muss – dann würden Menschen, so Kitz, entspannter und auch besser arbeiten. Klar darf Arbeit Spaß machen. Soll sie sogar. Dass du dir deinen Job nach Neigung und Fähigkeit aussuchst, bleibt unbenommen.

Quelle: http://t3n.de/news/keine-leidenschaft-job-831504/

Autor: RSC

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